Archiv für Februar 2012

[Linz] Burschis auffressen

In Linz laden am 11. Februar 2012 akademische Burschenschaften, Landsmannschaften und pennale Verbindungen zum Burschenbundball ins „Palais Kaufmännischer Verein“. Dabei handelt es sich um das wohl repräsentativste Haus in ganz Linz, welches sich selbst auch gern als „kleine Hofburg“ bezeichnet. Der Burschenbundball ist nach dem WKR-Ball eine der größten Veranstaltungen der deutsch-völkischen Männerbünde in Österreich.

weiterlesen…

Samstag, 11. Februar 2012
Treffpunkt: 18:00, Hauptplatz

facebook 2.0

Wir sind wieder bei facebook-…

Gefällt mir

Eindrücke vom WKR-Ball- Besuch bei der Cimbria

DemoWien
1800 Menschen kamen zur NoWKR Demonstration zu der diverse linksradikale Bündnisse (antifanet, NoWKR, …ums Ganze!) mobilisierten. Nach der Demonstration kam es zu vereinzelten Blockaden der anreisenden Burschis und ihren reaktionären Freund_innen. Der FPÖ Politiker H.C. Strache verglich daraufhin die Situation der Anreisenden mit denen der Jüd_innen während der Pogrome im 3. Reich und bezeichnete die Ballbesucher_innen als „die neuen Juden“. Jeder Kommentar hierzu ist überflüssig.

Am Samstag gab es in Wien eine „Burschisafari“ zu den Häusern einiger im WKR organisierten Verbindungen. Auch das Schulvereinshaus in der Wiener Fuhrmanngasse wurde besichtigt, in diesem fand eine Woche vor dem WKR die Veranstaltung „Eine Utopie zerstört die Realität: Die Frankfurter Schule“ statt, hierzu hat Stephan Grigat einen Lesenswerten Artikel veröffentlicht (hier klicken).

Die Autonome Antifa Wien hat einen Pressespiegel zum Wkr Ball erstellt (hier klicken)

HausWien
Im Bild zu sehen ist das Haus der im WKR und CC organisierten „akademischen Grenzlandgemeinschaft Cimbria zu Wien“, dieses konnten wir uns nicht entgehen lassen auch mal zu besuchen. Die CC-Verbindung, übernahm als Vorsitzende des WKRs die Organisation des diejährigen Balls und ist somit auch verantwortlich für die Terminwahl. Die Mitglieder der Cimbria stammen übrigens teilweise aus der nationalsozialistischen VAPO (Volkstreue außerparlamentarische Opposition – ab 1990 verboten) und übernehmen in Österreich gerne mal Anmeldungen von faschistischen Veranstaltungen wie eine Demonstration gegen eine Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht 2002 oder ein Neonaziskonzert im Burgenland 98. Am Beispiel der Cimbria zeigt sich einfach mal wieder zu schön, was der CC unter unpolitisch versteht.