Beiträge von HarryHaller

Demonstration

Die Demonstration gegen den Coburger Convent wird dieses Jahr am Pfingstmontag stattfinden:
28.Mai 2012 | 14:00 | Albertsplatz Coburg
Der Aufruf wird in den nächsten Tage veröffentlicht werden…

Für weitere Termine hier klicken…

Wer nicht feiert hat verloren

8Mai

Der 8. Mai steht für die erfolgreiche militärische Zerschlagung der nationalsozialistische Barbarei. Für uns ist dies ein Grund zum Feiern. Für Korporierte ein Grund zum Heulen. In Wien findet heute ein geschichtsrevisionistisches Totengedenken statt, bei dem sie die Täter_innen des Nationalsozialismus zu Opfern und Held_innen verklären. Federführend ist ebenso wie beim WKR-Ball die im CC organsisierte akademischen Grenzlandgemeinschaft Cimbria zu Wien.

Solidarische Grüße gehen an die Genoss_innen nach Wien.
No Pasaran!

Artikel vom Standard zum Totengedenken
Artikel zur Cimbria

„Wir dan­ken den ver­bün­de­ten Ar­me­en, der Ame­ri­ka­ner, Eng­län­der, So­wjets und allen Frei­heits­ar­me­en, die uns und der ge­sam­ten Welt Frie­den und das Leben er­kämp­fen“

Aus dem Schwur von Buchenwald

[Linz] Burschis auffressen

In Linz laden am 11. Februar 2012 akademische Burschenschaften, Landsmannschaften und pennale Verbindungen zum Burschenbundball ins „Palais Kaufmännischer Verein“. Dabei handelt es sich um das wohl repräsentativste Haus in ganz Linz, welches sich selbst auch gern als „kleine Hofburg“ bezeichnet. Der Burschenbundball ist nach dem WKR-Ball eine der größten Veranstaltungen der deutsch-völkischen Männerbünde in Österreich.

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Samstag, 11. Februar 2012
Treffpunkt: 18:00, Hauptplatz

facebook 2.0

Wir sind wieder bei facebook-…

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Eindrücke vom WKR-Ball- Besuch bei der Cimbria

DemoWien
1800 Menschen kamen zur NoWKR Demonstration zu der diverse linksradikale Bündnisse (antifanet, NoWKR, …ums Ganze!) mobilisierten. Nach der Demonstration kam es zu vereinzelten Blockaden der anreisenden Burschis und ihren reaktionären Freund_innen. Der FPÖ Politiker H.C. Strache verglich daraufhin die Situation der Anreisenden mit denen der Jüd_innen während der Pogrome im 3. Reich und bezeichnete die Ballbesucher_innen als „die neuen Juden“. Jeder Kommentar hierzu ist überflüssig.

Am Samstag gab es in Wien eine „Burschisafari“ zu den Häusern einiger im WKR organisierten Verbindungen. Auch das Schulvereinshaus in der Wiener Fuhrmanngasse wurde besichtigt, in diesem fand eine Woche vor dem WKR die Veranstaltung „Eine Utopie zerstört die Realität: Die Frankfurter Schule“ statt, hierzu hat Stephan Grigat einen Lesenswerten Artikel veröffentlicht (hier klicken).

Die Autonome Antifa Wien hat einen Pressespiegel zum Wkr Ball erstellt (hier klicken)

HausWien
Im Bild zu sehen ist das Haus der im WKR und CC organisierten „akademischen Grenzlandgemeinschaft Cimbria zu Wien“, dieses konnten wir uns nicht entgehen lassen auch mal zu besuchen. Die CC-Verbindung, übernahm als Vorsitzende des WKRs die Organisation des diejährigen Balls und ist somit auch verantwortlich für die Terminwahl. Die Mitglieder der Cimbria stammen übrigens teilweise aus der nationalsozialistischen VAPO (Volkstreue außerparlamentarische Opposition – ab 1990 verboten) und übernehmen in Österreich gerne mal Anmeldungen von faschistischen Veranstaltungen wie eine Demonstration gegen eine Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht 2002 oder ein Neonaziskonzert im Burgenland 98. Am Beispiel der Cimbria zeigt sich einfach mal wieder zu schön, was der CC unter unpolitisch versteht.

Gemeinsam Verbunden WKR&CC

Eine klare Abgrenzung zu Burschenschaften und die Distanzierung vom sogenannten „Rechtsextremismus“ ist dem Coburger Convent ein dringendes Anliegen. Zumindest wird dies immer wieder gerne öffentlicht behauptet. Ob sich der CC damit auch von seinem Mitgliedsbund „akademische Grenzlandgemeinschaft Cimbria zu Wien“ distanziert, die im Wiener Korporations Ring organisiert ist und sich somit mitverantwortlich für den WKR-Ball zeigt, der am Freitag in der Wiener Hofburg stattfindet, ist unklar…

Die wichtigsten Infos und Links für Freitag gibt es hier: Klick mich

Hier gibt es unseren Flyer zum WKR-Ball:
FlyerWKR2012

Video zum CC [1995]

Auch wenn der folgende Beitrag schon etwas älter ist, so sind die Bilder, die sich jedes Jahr an Pfingsten in Coburg zeigen, (leider) noch immer die gleichen.

Die Szenen sind dem Dokumentarfilm „Deckname Dennis“ entnohmen, der hier online gekauft bzw. gesehen werden kann. Auch auf den neuen Film von Thomas Frickel „Die Mondverschwörung“, der aktuell noch in einigen Programmkinos läuft, sei an dieser Stelle verwiesen.

WKR Crashen

Am 27. Jänner 2012 treffen sich in Österreich in der Wiener Hofburg die alten und neuen Rechten Europas. Initiiert wird der WKR- Ball vom Wiener Korporations Ring, einem Zusammenschluss von 21 Studentenverbindungen, die sich politisch in einem Spektrum zwischen national-freiheitlich und völkisch-deutschnational bewegen. Aber nicht nur die im WKR organisierten Burschenschaften sondern auch diverse Rechtspopulisten, wie die Schweizer Volkspartei, Front National, Vlaams Belang und Pro Köln, geben sich hier die Ehre bei einem Tänzchen oder Gläschen.

Dies alles dürfte dem Coburger Convent nicht unbekannt sein, lädt er doch jedes Jahr zu diesem Treffen ein, sei es durch Anzeigen in den CC-Blättern oder dem Auslegen von Flyern des WKR- Ball im Coburger Kongresshaus beim Pfingstkongress und auch auf den Internetseiten (besonders der Verbindungen aus Österreich) wird der WKR- Ball beworben.

In den vergangenen Jahren wurde der Protest gegen diese widerliche Treffen reaktionärer Ideologien kriminalisiert und verboten. Glücklicherweise schreckt die Repression des Österreichischen Staates niemanden ab, sondern es finden sich auch weiterhin Initiativen, Antifa Gruppen und Parteien die dieses Treffen skandalisieren. So konnte dies Jahr schon im Vorfeld der Proteste ein erster Erfolg verbucht werden: Im Jahr 2013 wird der WKR- Ball nicht mehr in der Wiener Hofburg, dem Sitz des österreichischen Bundespräsidenten, stattfinden. Ein Anfang ist also gemacht, dennoch gilt weiterhin:
Studentische Verbindungen auflösen!

Das „ums Ganze!“ Bündnis organisiert dieses Jahr Busse aus Deutschland: Klick mich
In Wien hat sich ein Aktionsbündnis, mit dem Ziel den WKR-Ball in der Hofburg öffentlich zu thematisieren und zu verhindern, gegründet: Klick mich

Einführung in die Verbindungskritik

Wir möchten euch auf einen Vortrag von Jörg Kronauer (freier Journalist und Verbindungskritker) hinweisen. Dieser wurde am 13.11.2011 aufgezeichnet und liefert einen guten Einstieg in die Verbindungskritik…

Jörg Kronauer – Einführung in die Verbindungskritik by bildungsmagazin

Auch empfehlenswert ist das Buch von Felix Krebs und Jörg Kronauer „Studentenverbindungen in Deutschland Ein kritischer Überblick aus antifaschistischer Sicht“. DIeses ist im Unrast Verlag erschienen und kann hier bestellt werden.

Außerdem sei noch auf einen älteren Post dieses Blogs verwiesen…
Klick mich

Bash Back (München)

Bash Back

Wir dokumentieren den Bündniss-Kurzaufruf

Am 15. und 16. Juli findet in München ein Festkommers1 zum 50jährigen Bestehen der rassistischen, sexistischen und deutschnationalistischen Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) statt. Gegen diese Veranstaltung rufen wir zu Protesten auf!

Die Burschenschaftliche Gemeinschaft ist ein 1961 in München gegründeter Zusammenschluss verschiedener rechter Burschenschaften aus Österreich und Deutschland, wobei sie in ihrem völkischen Nationalismus Österreich sowie einige Gebiete in Polen und Tschechien als Teile eines Großdeutschlands begreifen. Ihre Vorstellung von Nation gründet dabei in der rassistischen Blut-und-Boden-Ideologie, die systematisch nicht-weiße Menschen, Jüd_innen, Sint_izza, Romni_ja und viele andere ausschließt. Aber auch ihr Geschlechterbild ist von sexistischen und heteronormativen Ideologien geprägt. Konkret heißt dies, dass Frauen* einzig als Mütter und Ehefrauen betrachtet werden und nur den Männern* öffentliche Bereiche wie etwa die Sphäre der Politik oder die elitären, männerbündlerischen Burschenschaften selbst offenstehen. Dies sehen sie begründet in einem biologischen Unterschied von Mann und Frau, aus dem heraus die Gesellschaft organisiert werden soll. Dass sich Menschen jenseits dieser binären Geschlechternormen oder heteronormativer Begehrensstrukturen verorten, erscheint den „Burschenschaftlern“ als der ultimative Angriff auf die „natürliche Ordnung der Gesellschaft“.

In der BG sind 42 „farbentragende“ und „schlagende“ Burschenschaften organisiert. „Farbentragend“ bedeuet das sie als Erkennungszeichen eine Kappe auf dem Kopf und ein Band um den Oberkörper in den jeweiligen Farbe ihrer Burschenschaft tragen. “Schlagend“ heißt, dass sie Wert auf den Zweikampf im Fechten legen. Nach innen sind die einzelnen Burschenschaften straff hierarchisch und autoritär organisiert. Wer in eine solche Burschenschaft eintritt, muss ihre Ideologien sowie Geschlechterbilder verinnerlichen. In ritualisierten Besäufnissen und dem Mensurfechten soll eine „ideale Männlichkeit“ ausgebildet werden. Wer sich einer Burschenschaft anschließt geht einen Bund fürs Leben ein. Die Mitgliedschaft endet nicht mit dem Verlassen der Uni. Auf diese Weise ist gesichert, das Werte und Normen erhalten bleiben und das die sog. „alten Herren“ ihren Verbandsbrüdern in einflussreiche Stellungen in Wirtschaft oder Politik verhelfen. Burschenschaften verstehen sich selbst als Ausbildungsstätten der „gesellschaftlichen Elite“ und möchten sich abheben vom Rest der Studierenden, die sie als abzuwertende und ungebildete Masse ansehen.

Aber die „Burschenschaftler“ sind nicht einfach eine Gruppe vernachlässigbarer Hanseln, sie können an gesellschaftliche Ideologien und Diskurse anknüpfen und diese auch in ihrem Sinne beeinflussen. Die rassistischen, antisemitischen, sozialchauvinistischen, elitaristischen und heteronormativen Ideologien, die die Burschenschaften vertreten, haben auch in vielen breiteren gesellschaftlichen Debatten ihren Ausdruck. Beispielsweise in der sog. Sarrazindebatte, in der sich der Hass gegen sozial Ausgegrenze mit dem Hass auf (vermeintliche) Muslim_innen verband, die Polemiken gegen Forderungen Überlebender der nationalsozialistischen Verfolgung auf Entschädigungszahlungen in denen die Ressentiments vom „raffgierigen Juden“ aufgewärmt werden oder im antifeministischen Backlash.

Burschenschaften, insbesondere die in der Burschenschaftlichen Gemeinschaft organisierten Gruppen, agieren zudem oftmals als wichtige Schnittstelle zwischen militanter Neonaziszene und konservativer Rechter. Bei der Burschenschaft Danubia trat z.B. am 6. Mai diesen Jahres der neonazistische Publizist Jürgen Schwab auf, am 30. April traten in der Burschenschaft Cimbria der Redakteur der neu-rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ Felix Krautkrämmer und Erik Lehnert vom rechten „Institut für Staatspolitik“ auf. 2001 fand der flüchtige Neonazi Christoph Schulte bei der Danubia Unterschlupf nachdem er bei einem rassistischen Übergriff in der Zenettistraße beteiligt war. Martin Graf (FPÖ) von der Burschenschaft Olympia Wien ist 3. Nationalratspräsident in Österreich. Alle diese Burschenschaften gehören der Burschenschaftlichen Gemeinschaft an.

Deshalb rufen wir – ein Bündnis verschiedener antirassistischer, antifaschistischer und antisexistischer Gruppen aus München und Umgebung – dazu auf, den Festkommers zum Desaster zu machen.

Gegen Nationalismus, Sexismus, Rassismus und Elitarismus!
Für eine befreite Gesellschaft!

Antifaschistische Demo: 16.07.2011, 16.30 Uhr, Prinzregentenplatz

http://bashback.blogsport.eu/