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Vortragsprogramm für heute

Hier noch mal die Vorträge für heute im Infopunkt (oberer Bürglaß 33):

- 14:00 Uhr neue Rechte

- 16:00 Uhr Blood&Honour

- im Anschluss Mobivortrag zu NoTDDZ aus Dortmund

Infos zum Wochenende

Der Infopunkt befindet sich dieses Jahr im oberen Bürglaß und ist jetzt auch auf der aktuellen Karte vermerkt. Hier gibt es nach Demo auch eine VOKÜ/KÜFA.

Öffnungszeiten:
- Samstag ab 13:00 Uhr
- Sonntag und Montag ab 11:00 Uhr
immer bis spätestens 22:00 Uhr geöffnet.

Info-Telefon: 015151226879

Wir sehen uns auf der Demo ! (17:30 Uhr, Bahnhofsplatz)

Programm fürs Wochenende

Das Programm steht so langsam, schaut einfach mal unter Termine.

Und eine Aktionksarte gibts natürlich auch schon.

Gegen den nationalistischen Flächenbrand! – Der CC ist nur ein Teil des Problems.

“Back to the roots”, scheint die gegenwärtige Lage in Deutschland passend zum Ausdruck zu bringen. Die Deutschen wollen ihr deutsches Volk zurück und die Konsequenzen sowie erforderlichen Mittel zur Umsetzung dieser Wahnvorstellung, schlagen sich im Parteiprogramm der AfD, oder im Populismus der CSU nieder, in der wachsenden Anzahl der Angriffe auf Geflüchtete, aber auch in der Diskussion über den Ausbau der Festung Europa sowie des Asylrechts welche zu Teilen offen zu teilen suggerierend rassistisch geführt wurde und letztlich in einer weiteren Aushöhlung des Grundrechts auf Asyl der Regierung mündete. Diesen Ereignissen und der aktuellen Lage in Deutschland, Europa und deren Grenzen müssen wir Raum in unseren antifaschistischen Protesten einräumen; dementsprechend sehen wir es für nötig an den völkischen Nationalismus der studentischen Verbindungen als Anlass zu nehmen uns auf den sich ausbreitenden nationalistischen Flächenbrand zu beziehen, zu dekonstruieren und dagegen zu protestieren. Nationalismus ist keine Alternative, egal ob in Form von Neonazis, populistischen Bewegungen oder völkischen Verbindungen.

“Back to the roots”, findet also auch jedes Jahr in Coburg statt, beim größten Treffen der pflichtschlagenden Studentenverbindungen in Deutschland. Auch dieses Jahr werden am Pfingswochenende, dem 12. bis 16. Mai, die Elite Deutschlands sich in ihre pathetisch, patriarchale Parallelwelt begeben die primär darin besteht, ganz der Tradition nach, uniformiert, in Vollwichs und mit Säbeln ausgestattet durch die Stadt zu ziehen. Fehlen dürfen dabei Fackel und Bierkrug nicht um saufend die eigene Zugehörigkeit zu zelebrieren. Nebenher werden deutsche Soldaten und Mörder als Helden gefeiert und das Vaterland beschworen.

Das Vaterland. Kein Begriff könnte die gegenwärtige völkische Begeisterung, inhaltlich besser auf den Punkt bringen. Eingeschworen auf die Nation und in all seiner Isolation und Angst die mit der Verwertungslogik des Kapitalismus einhergeht, greift der deutsche Vater zurück auf bewährte Methoden aus der reaktionären Mottenkiste um den Untergang des deutschen Volkes aufzuhalten. Hierzu bedarf es nicht nur einer ordentlichen Portion Nationalismus sondern auch der guten alten Erziehung zur preußischen Tugend, damit einem das Einordnen in die gesäuberte Gesellschaft weniger schwer fällt.

Studentische Verbindungen spielen nicht nur eine Vorbildfunktion in der Erziehung zur Obrigkeishöhrigkeit sie haben diesen Status auch in der Verteidigung männlicher Herrschaft inne. Der Coburger Convent besteht zu 100% aus Männerbünden deren Ziel es ist die elitäre Erziehung „unter sich“ separiert vom Rest der Gesellschaft weiterzugeben. Unter sich wird nicht nur die Elite sondern auch bestimmte Vorstellungen von Männlichkeit und ihrer gesellschaftlichen Stellung reproduziert. Die Verteidigung jener Männlichkeit, welche mit dem Status des Ernährers, Beschützers und Oberhaupt von Familie und Nation verknüpft ist. Das ist die Basis des neuaufkommenden Nationalismus und nicht nur Höcke thematisiert als drängendstes Problem, dass Deutschland und Europa seine Männlichkeit verloren hat.

Der immer wieder genannten Äußerung Deutschland erlebe den mächtigsten Rechtsruck seit 1945, ist auf den ersten Blick zu zu stimmen. Rassismus wird wieder offen zur Schau gestellt, Nationalismus scheint für weite Teile der Gesellschaft eine legitime politische Strategie in gegenwärtigen Krisen zu sein um die sorglose Stabilität des Kleinbürgers wiederherzustellen. Die sogenannte bürgerliche Mitte; für uns eigentlich nie existent gewesen – eher zu bezeichnen als unpolitische Wähler_innen, löst sich im Patriotismus auf und ergießt ihre eigene Lebensfrustration in Ressentiments und einfachen Analagoien, geschult und aufgewachsenen in Entsolidarisierung ergibt sich daraus eine sozialdarwinistische Erbarmungslogikeit mit hohem faschistoidem Potenzial.

Jedoch passierte dieser Rechtsruck nicht auf einmal, nicht unvorhersehbar, durch das Versagen der EU in der Flüchtlingsthematik. Der so genannte Rechtsruck bestand schon immer, er war nie weg, er äußerte sich nur in einem Flüstern in Zeiten in denen offen rassistische Äußerung “den” Nazis vorbehalten waren. Mit Pegida, AfD und anderen rechtspopulistischen Gruppierungen wurde es legitimier die eigene Meinung unter “wir sind das Volk”-Rufen rauszulassen. So wurde aus der schweigenden, rassistsich verorteten Masse an Bürgern der „besorgte Bürger“, sich selber als Opfer sehend und sich nicht zu schade jeder Verschwörungstheorie hinterherzurennen solange die Ausländer am Ende die Schuldigen sind. So hat sich das oben genannte Flüstern in eine brüllende Masse gewandelt. Antifaschist_innen in ganz Deutschland befinden sich nun in der „Ich habs dir doch gesagt“ – Position, und im allgemeinen war für den aufgeklärten Menschen diese gesellschaftlichen Entwicklungen voraus zu sehen und eigentlich unausweichlich. Deswegen sehen wir die diesjährigen Proteste in einem breiteren Zusammenhang; der Coburger Convent ist Bestandteil des nationalistischen Flächenbrandes und spielt diesem zu. Er verkörpert in seinem völkischen Vaterlandsbegriff sowie in seiner institutionellen männlichen Elitereproduktion eine Vorreiterrolle jener nationalistischen Ideologie.

Autoritäre und diskriminierende Vorgehensweisen waren seit der Entnazifizierung allgegenwärtige Praxis in Deutschland, jedoch betraf dies nur die Minderheiten der Merheitsgesellschaft. Es traf diejenigen die sich mit vollem Bewusstsein ihren Platz außerhalb dieser Gesellschaft suchten in Form von Kriminalisierung linker Politik und Aktion. Es traf diejenigen die sich eher ungewollt am Rand sahen, weil sie nicht den selben Zugang zu den vorliegenden Ressourcen hatten und keine Interventionsmöglichkeit durch mangelnden Macht- und Einflussbereich in der vorliegenden Systematik besaßen, es traf diejenigen die nicht den passenden Pass hatten, nicht die richtige Hautfarbe, nicht die richtige Muttersprache úm sich Gehör zu verschaffen. Es haben nur wenige die Bereitschaft den Minderheiten Beachtung zu schenken, da nichts die heile Vorgartenwelt aus Demokratie, EU, Feierabendbier und Sonntagsspaziergang zu gefährden schien. Man war mit keinen weltpolitischen Ereignissen oder Konsequenzen direkt konfrontiert; „Ich bin unpolitisch“ entwickelte sich zu einer breit akzeptierten Sichtweise aus diesen Privilegien. Dies hat sich in den letzten Jahren erstaunlich schnell geändert, der westliche Wohlstand und unsere Privilegien schwinden für die “besorgten Bürger” scheinbar durch die Anwesenheit von geflüchteten Menschen. Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeit mehr, das ist mittlerweile sogar bei der BILD-Leserschaft angekommen, unabhängig davon, dass diese auch in Deutschland niemals in vollem Umfang geltend waren. Der Futterneid wird inszeniert um Ideologie anstatt Vernunft walten zu lassen.

Bei all den negativen Vorgängen in der Bevölkerung die als Reaktion auf den Zuzug von Geflüchteten zu Schein treten muss aber auch erwähnt werden, ein Teil der Bevölkerung schafft es sich mit den Geflüchteten zu solidarisieren. Und neben den direkten Hilfestellungen ist es auch erfreulich zu sehen, dass viele der Helfenden die Ungerechtigkeiten in unserer kapitalistischen Gesellschaft hinterfragen und neue Ideen generieren. Eine Chance die Idee einer solidarischen Gesellschaft ohne Diskriminierung weiter zu verbreiten. Es geht dabei nicht nur darum den Ausgrenzungsmechanimus Rassismus zu kritisieren sondern auch Herrschaftstrukturen des Geschlechts, Antisemitismus und Sozialchauvinismus zu thematisieren und zu bekämpfen.

So kann auch ein In-Frage-Stellen des scheinbar alternativlosen Normalzustands dazukommen und so eine Chance bieten radikaler Kritik anstatt unpolitischen Meinungsbildern, Raum zu geben.
Auch der CC nimmt für sich heraus „unpolitisch“ zu sein, um sich von den Entgleisungen ihrer Brüder im Geiste sowie auf dem ein oder anderen Paukboden, den Deutschen Burschenschaften, zu distanzieren. Schließlich darf der angeblich humanistische Vollwichs ja nicht mit brauner Soße vollgesaut werden. Aber eine Veranstaltung an dem ein „Heldengedenken“ für deutsche, gefallene Soldaten stattfindet, auf dem in schicker altdeutscher Schrift: Ehre, Freundschaft, Vaterland eingraviert ist oder bei dem das Deutsche Lied gesungen wird nachdem man uniformiert und mit Fackeln durch die Stadt läuft, ist definitiv nicht unpolitisch. Es ist eine Glorifizierung völkischen Nationalismus. Der CC greift auf Werte, Stimmungen und Bilder zurück die sehr wohl der braunen Logik entspringen, und es wird endlich Zeit dafür Verantwortung zu übernehmen.
Es ist fatal vom Convent in einer so aufgeheizten Zeit, business as usual, durchzuziehen. Die Stadt Coburg ist ebenfalls ein Akteur in diesem problematischen jährlichen Ereignis, toleriert und unterstützt sie doch jährlich aufs Neue diesen Convent. Ein Gesinnungsbeispiel der Politik in Coburg zeigte sich jüngst als der CSU-Stadtradt einen Antrag für die Aufarbeitung der Geschichte und Bedeutung Coburgs in der NS-Zeit ablehnte mit der Begründung dies hätte keine Relevanz und der Haushalt der Stadt sei dafür nicht ausreichend. Der Antrag kam, trotz dieses rigiden Runterspielens der Relevanz der Stadt Coburgs innerhalb der historischen Fakten, durch.

Deutschland zeigt sich in dieser Stunde von einer immer hässlicheren Seite, wir scheinen uns immer weiter von einer emanzipatorischen Gesellschaf zu entfernen statt auf sie zu zu gehen.

Es gilt die rechten Hegemonieprojekte zu kippen und gegen jede Form von Nationalismus und Patriarchat zu kämpfen.

Gegen den nationalistischen Flächenbrand!

Nationalismus ist keine Alternative !

coburgerconvent.blogsport.de/
nationalismusistkeinealternative.net/

Konkrete Infos zu den einzelnen Veranstaltungen des Aktionswochenendes folgen bald hier.

Erfolgreiche Störungen des Fackelmarschs!

Am gestrigen Abend starteten gegen 21.30 Uhr die Kundgebungen gegen den schaurigen Fackelmarsch, der in Coburg, die Stadt die zur NS-Zeit den Ehrentitel „ Erste nationalsozialistische Stadt Deutschlands“ trug, direkt über die ehemalige Straße der SA führt . Die Videokundgebung, auf der Bücherverbrennungen durch Burschis und Nazis in Hof und Berlin zu sehen waren, wie sie auch 1933 in Coburg geschahen und die eindeutig die Parallelen aufzeigte. Trotz starkem Regen erreichte diese zahlreiche Coburger_innen.

Am Ernstplatz versammelten sich zur gleichen Zeit mehr als 80 Antifaschist_innen, welche den vorbei marschierenden Verbindungsstudenten ihren Ärger entgegenbrachten.


Nach Beendigung der Kundgebungen, schafften es immer wieder Gruppen von Demonstrant_innen, den Fackelmarsch auf seiner Route zu stören und gelangten in Hör- und Sichtweite des Marktplatzes an dem das Spektakel, mit dem Werfen der Fackeln in die Mitte des Platzes, gipfelte.

Eine ausführliche Auswertung der Aktionstage 2015 wird es Mitte dieser Woche geben!

Vielen Dank an alle Teilnehmer_innen die mit uns dieses Wochenende den Frieden zwischen der Stadt Coburg und dem CC störte!

Stand der Dinge

Auch am Pfingstsonntag gab es ein vielseitiges Programm im Infopunkt. 40 Personen fanden sich ein, um gemeinsam bei einem reichhaltigen Buffet den Vorträgen zu folgen und angeregt zu diskutieren. Der erste Vortrag gab einen Einblick in den Aufbau unterschiedlicher Korporationen und der Kritik an selbigen. Hierbei lag der Schwerpunkt auf den Verbindungen zur neuen Rechten. Später folgte ein Vortrag über die hegemoniale Männlichkeit in Studentenverbindungen. Vor allem wurde dabei das im Milieu verbreitete soldatische Männerbild studentischer Verbindungen thematisiert. Im Anschluss wurden noch mehrere Dokus zur Thematik gezeigt. Vokü um 18 Uhr im Infopunkt. Heute Abend dann Fackelmarsch. Kommt zu den Kundgebungen! Bringt Regen mit!

Erstes Resumee zur Demo

Demo2015 Als sich um ca. 15Uhr der Demonstrationszug in Bewegung setzte waren etwa 150 Antifaschist_innen aus der weiteren Region am Start. Das ist zwar bei weitem nicht dem Ereignis, dem größten Auflauf von pflichtschlagenden Korporierten überhaupt, angemessen, aber der Tiefpunkt des vergangenen Jahres ist definitiv überwunden. Die Bullen waren erwartungsgemäß sehr stark vertreten, vor allem die Protestverhinderungsprofis vom USK, die von Anbeginn an versuchten die Demo zu schikanieren.
Laut und wütend ging es vom Bahnhofsvorplatz in die Innenstadt. Bei zwei Zwischenkundgebungen und in Redebeiträgen wurden der institutionalisierte Sexismus und Nationalismus der Männerbünde thematisiert. In Zeiten rechts-konservativer Diskursverschiebungen, die sich in der Abwehrhaltung gegenüber „Genderismus“ und vermeintlicher Islamisierung oder der Verknüpfung von Standortnationalismus und rassistischen Stereotypen bahnbricht, sind es nicht zuletzt Studentenverbindungen, die alles was dumm und falsch ist propagieren und leben. Das alles wurde in Sprechchören, auf Transparenten und in Redebeiträgen kritisiert. Für schaulustige oder zufällig umherstehende Passant_innen gab es Flyer, welche die Kritikpunkte kompakt zusammenfassen.
Der Coburger Convent versucht sich stets als unpolitisch darzustellen, vor allem um sich von der allseits verhassten DB abzugrenzen. Sieht man etwas genauer hin, entlarvt sich das Gelaber schnell als Täuschungsmanöver. Im CC gibt es sehr rechte Strömungen, denen eine Distanzierung von der DB oder eine Stellungnahme gegen Neonazis bereits zu weit geht. Man lässt sich als deutsche Elite doch nicht von den „politisch korrekten“ die Ausrichtung des Verbandes diktieren. Bereits seit Jahren gewinnt der rechte, oder besser rechtere, Flügel an Einfluss. Ein Anzeichen dafür ist auch die aktuelle Präsidierende, Turnerschaft Munichia Bayreuth, die enge Kontakte zur Thessalia zu Prag in Bayreuth pflegt. Mit den NSU-Freunden der Thessalia ist sie im lokalen Waffenring (BKC) verbandelt, schlägt mit ihr Mensuren, säuft oder trifft sich mit ihr zum Tontaubenschießen. Die Thessalia ist Gründungsmitglied der Burschenschaftlichen Gemeinschaft, in der ein biologistischer Rassismus gepflegt wird und die nicht nur neu-rechte sondern durchaus auch NS-affine Personen zu ihren Mitgliedern zählt. Nochmal zum mitschreiben: Mit denen verkehrt die aktuelle Präsidierende und behauptet gleichzeitig, man habe mit der DB nichts am Hut. Wir wussten, dass schon immer und sind dementsprechend nicht sonderlich schockiert. Das gesamte Verbindungsmilieu ist nach rechts offen und predigt lediglich eine Ablehnung von „jeglichem Extremismus“. Das bedeutet beim CC das Bedürfnis sich nach links von Antikapitalismus, Feminismus oder gar den Grünen abzugrenzen und gleichzeitig mit Nazis zu verkehren und von Großdeutschland zu träumen.

Jetzt mehr denn je: Coburg und seinen Convent angreifen! Wir sehen uns am Montag beim „Heldengedenken“ und den Gegenkundgebungen zum Fackelmarsch.

Infos für das Wochenende

Den EA könnt ihr unter der Nummer: 0176 81993898 erreichen.
Das Infotelefon hat die Nummer: 0176 98754826

Der Infopunkt (Heiligkreuzstraße 4) hat zu folgenden Zeiten geöffnet:

Freitag ab 18:30 Uhr
Samstag ab 12:00 Uhr
Sonntag ab 13:00 Uhr
Montag ab 8:00 Uhr

Der Infopunkt bleibt bis mindestens 23:00 Uhr geöffnet.

Während der Demo bzw. den Kundgebungen bleibt der Infopunkt geschlossen.

Eine Karte mit unserer Demoroute, der Route des Fackelmarsches sowie weiteren interessanten Punkten in Coburg findet gibt es hier. Einfach auf das Bild der Karte klicken, ausdrucken und morgen mit nach Coburg bringen.
Map

Der Pfingstkongress des CC ist eröffnet – die Proteste auch

Einzug Heute ist durch den Einzug der Präsidierenden Turnerschaft, die jüngst durch ihre Verbindungen zur burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) unser Aufsehen erregte, der Pfingstkongress des Coburger Convents eröffnet wurden. Hochoffiziell übergab Bürgermeister Tessma das Rathaus an den Coburger Convent, sinnbildlich für die Kritiklosigkeit mit der man dem CC über Pfingsten die Stadt überlässt.

Freilichtkino Auch die Aktionstage gegen den Coburger Convent sind mit dem Freifilm-Kino auf dem Albertsplatz schon gestern Abend angelaufen. Über 50 Menschen die es sich mit Decken, Campingstühlen und Verpflegung bequem gemacht hatten, schauten gemeinsam den Film „ der Untertan“, die Verfilmung des gleichnamigen Roman von Heinrich Mann. Der Film illustriert in satirischer Art und Weiße den autoritären Charakter und seine Folgen.

Wir begrüßen, dass die Polizei sich vom Albertsplatz ferngehalten hat, welches zu einer angenehmeren und entspannten Atmosphäre beigetragen hat und fordern, dass die Polizei sich auch die weiteren Pfingsttage zurückhält, damit auch die weiteren Protestveranstaltung in entspannter Atmosphäre durchgeführt werden können. Damit wir unseren Protest gegen elitäre sexistische Männerbunde auch die weiteren Aktionstage deutlich auf die Straßen in Coburg tragen können!

Wir sehen uns auf der Straße:

Samstag 14.00 Uhr Demo Bahnhofsvorplatz

Montag 21.30 Uhr Antifaschistische Kundgebung am Ernstplatz

Montag 22.00 Uhr Videokundgebung Mohrenstraße Ecke Georgengasse

Infotelefon / EA

Ab jetzt zu erreichen (steht auch noch einmal rechts oben in der Infobox):

EA: 017681993898
Info: 017698754826