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Uhrzeiten aktualisiert

Nun findet Ihr alle Uhrzeiten zu unseren Programmpunkten und die Öffnungszeiten des Infopunktes(Heiligkreuzstraße 4) unter „Termine“.

Uhrzeiten aktualisiert

Nun findet Ihr alle Uhrzeiten zu unseren Programmpunkten und die Öffnungszeiten des Infopunktes(Heiligkreuzstraße 4) unter „Termine“.

Präsidierende des CCs klüngeln mit rechtem Rand der DB

Am Dienstag ist im Antifaschistischen Infoblatt ein Artikel erschienen, der auf Verbindungen zwischen der Präsidierenden des CCs Turnerschaft Munichia Bayreuth und der extrem rechten Burschenschaft Thessalia zu Prag in Bayreuth eingeht. Die B! Thessalia ist für ihren offenen Rassismus und ihre Verbindungen ins neofaschistische Milieu bekannt. Der Artikel „Heil Thessalia! Heil Munichia!“ dokumentiert, dass sich die Munichia sich nicht nur im selben Waffenring mit der Verbindung der völkischen Burschenschaftlichen Gemeinschaft befindet, sondern auch den scheinbar freundschaftlichen Umgang mit Rassisten der Thessalia bei Bier oder Tontaubenschießen pflegt.

Aktuelles

Das Pfingstwochenende rückt immer näher, wir haben auf der Seite „Termine“ einiges aktualisiert.

Die ersten beiden Programmpunkte stehen schon vor der Demo am Samstag an, einmal Donnerstag das Freifilmkino mit „Der Untertan“ und am Freitag ein Vortrag über die „Rote-Hilfe“.

Der Untertan

Die historische Satire von Heinrich Mann

Diederich Heßling ist ein verweichlichtes,autoritätsgehöriges Kind, das sich vor allem füchtet. Doch bald schon erkennt er, dass man der Macht dienen muss, wenn mann selbst Macht ausüben will. Nach oben buckeln und nach unten treten wird von nun an seine Lebensmaxime. So macht er seinen Weg als Student in Berlin und später als Geschäftsmann in seiner Papierfabrik in Netzig. Dem Regierungspräsidenten von Wulkow untertänig, weiß er sich dessen Beistand sicher. So denuznziert er seinen Konkurrenten und schmiedet einen betürgerischen Komplott mit den korrumpierten Sozialdemokraten im Stadtrat. Auf seiner Hochzeitsreise mit der reichen Guste nach Italien bekommt er endlich die Gelegenheit, seinem Kaiser einen Dienst zu erweisen. Und schließlich geht sein größter Wunsch in Erfüllung: die Einweihung eines Kaiserdenkmals, bei der er die Festansprache hält – ordensgeschmückt. Bis ein Gewitter hereinbricht.

Vortrag der Roten Hilfe Südthüringen

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte der Roten Hilfe und wird beleuchten, mit welchen Mitteln, Tricks und Methoden staatliche Institutionen wie Verfassungsschutz oder die Polizei immer wieder versuchen antifaschtische Strukturen oder politisch aktive Menschen einzuschüchtern und mit Repression zu überziehen.

Weiter Infos folgen im laufe der Woche, bis dahin spread the message: den Burschis ihren Convent vermiesen!

Schlafplätze fürs Protestwochenende

Bisher gab es schon einige Nachfragen bezüglich einer Schlafplätzen am Pfingstwochenende:

Es wird natürlich auch dieses Jahr in unserem Infopunkt eine Pennplatzbörse geben sodass ihr das Wochenende über an den Protesten teilnehmen könnt!
Wenn ihr jetzt schon wisst, dass ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht dann schreibt uns bitte ein Mail damit wir besser planen können: ccnd@riseup.net

Und nicht vergessen: heute(16.5.): Solikonzert in Rauenstein!!! siehe vorherigen Post

wir freuen uns auf euch

Solikonzi am 16.5. und Aktualisierungen zu den Protesten

Diesen Samstag findet das Solikonzi in Rauenstein statt.

mit dabei sind:

Querschläger – Punk Rock (Lauscha)

Gülleschiss – Punk Rock (Lauscha)
https://soundcloud.com/paul-orlowski

Fleshhead Attack – Trash/HC/Punk (Eisenach)
http://fleshheadattack1.bandcamp.com/releases

Abserviert – Punk Rock (Eisenach)
https://www.facebook.com/Abserviert?fref=ts

Absturzgefährdet – Punk Rock (Schweinfurt)
https://absturzgefaehrdet.bandcamp.com/music

vor dem Konzert gibt es auch noch einen MobiVortrag zu den Protesten gegen den Coburger Convent um 18.30Uhr
Einlass zum Konzert ist um 20Uhr, eine halbe Stunde später gehts mit den Bands los
außerdem gibt`s veganes Essen und im Anschluss noch Aftershowparty

Die Einnahmen kommen den Protesten zugute.

Außerdem steht nun unser Rahmenprogramm für den Pfingstsonntag fest:

21.-25. Mai 2015 Aktionstage gegen den Coburger Convent

Donnerstag 21.5. Freifilm-Kino auf dem Albertsplatz

Freitag 22.5. Rote-Hilfe Vortrag im Infopunkt

Samstag 23.5. Demo 14Uhr Bahnhofsvorplatz

Sonntag 24.5. Vorträge im Infopunkt

14.00 Uhr Kaffe und Kuchen im Infopunkt

15.00 Uhr Burschis – Die männlichsten aller Männer?

In diesem Vortrag sollen drei Grundfragen verfolgt werden:
1. Gibt es so etwas wie eine universelle Männlichkeit?

2. Was für ein Männlichkeitsbild haben Burschenschaften?

3. Wie reproduzieren sich deren Männlichkeitsvorstellungen?

16.30 Uhr Einführung in die Kritik an studentische Verbindungen

18.00 Uhr Workshop Computersicherheit

Montag 25.5. Abends Porteste gegen den Fackelzug

Mobivorträge

aktualisiert

Dieses Jahr gibt es wieder eine Reihe an Mobivorträgen zu den Protesten gegen den CC.

Darin enthalten sind neben aktuellen Infos grundlegende Fakten zu studentischen Verbindungen und Kritik an diesen, aber auch Infos zu den Coburger Verhältnissen hinsichtlich Repression und Naziaktivitäten.

17.04 Bamberg -Bahltasar, Beginn 19Uhr (bereits gehalten,danke für die Teilnahme und an die Organisator_innen)

20.04 Erlangen- selbstverwaltetes Jugendhaus, Beginn 19 Uhr (bereits gehalten,danke für die Teilnahme und an die Organisator_innen)

29.04 München Kafe Marat, Uhrzeit folgt

05.05. Ilmenau, Wahlkreisbüro Bündnis 90/Die Grünen Bahnhofstraße 20 98698 Ilmenau, Beginn 19Uhr

16.05 Rauenstein bei Sonneberg-Kulti, im Rahmen des Solikonzert zugunsten der Proteste gegen den CC

weitere Termine folgen noch

Solltet ihr auch einen Vortrag bei euch vor Ort organisieren wollen schreibt uns eine Mail: ccnd@riseup.net

Change it before it changes you!

Auch dieses Jahr werden wir die Zustände in Coburg nicht einfach hinnehmen.
Und so beginnt hiermit unsere Mobi für dieses Jahr.
Wir haben ein vollgepacktes Wochenende geplant, mit Demonstration, Workshops,Kundgebungen und vielem mehr.

Also im Mai auf nach Coburg!

CC 2015

Aufruf 2015:

21.5. – 25. 05 : Aktionstage gegen den Coburger Convent 2015

Coburg and its Convent – Change it before it changes you!

It`s always the same!

Auch dieses Jahr wird in Coburg, einer Kleinstadt in der nordbayerischen Provinz, wieder das größte Treffen von pflichtschlagenden Verbindungen in Deutschland stattfinden: der Pflingstkongress des Coburger Convents (CC) . Vom 21-25. Mai kommen tausende Korporierte zusammen und feiern die eigene Identität. Dass alljährliche Heldengedenken, welches im Krieg gestorbene Verbindungsbrüder ehrt und dabei auf Verklärung der Geschichte nicht verzichtet, sowie ein nächtlicher Fackelmarsch durch die Innenstadt Coburg bilden dabei nur die gruseligen Highlights des Programms. Aber auch dieses Jahr werden wir es uns nicht nehmen lassen, den Burschis des CCs, ihren Freunden und der Stadt Coburg den Pfingstkongress, so gut es geht, zu vermiesen !

There´s something about Coburg

Coburg ist der Inbegriff des bayerischen Hinterlandes. So wird ein offensichtlich existierendes Neonaziproblem konsequent ignoriert oder geleugnet, obwohl nach wie vor bundesweit bekannte Neonazis wie Peter Dehoust (ehemaliger Chefredakteur des “Nation und Europa”-Verlages) dort residieren. Besonders an Pfingsten zeigen auch die Coburger Neonazis – natürlich angetan von solch widerlichen Spektakeln wie dem Fackelmarsch – verstärkt Präsenz in Coburg. Im vergangenen Jahr kam es im Anschluss an den Fackelmarsch zu einem Angriff auf unseren Infopunkt durch Neonazis aus dem Umfeld des vermeintlich aufgelösten “Fränkischen Heimatschutz”.
Währenddessen können sich die Repressionen gegen Antifaschist*innen an Absurdität nur gegenseitig überbieten. Gerade im Zusammenhang mit den Protesten gegen den CC kommt es immer wieder zu Repressionsfällen und Übergriffen seitens der Bullen auf Anwesende, die ein Problem mit deutschen Zusammenrottungen haben. Doch Antifaschist*innen werden nicht nur am Pfingstwochenende von den Bullen geradezu gestalked. Ist Mensch in Coburg erst mal als Antifa “bekannt”, folgen Observationen und andere Schikanen seitens der Cops. Immer wieder wird von den Bullen alles daran gesetzt einen Widerstand gegen den CC unmöglich zu machen. Nachdem dies nicht gelingt, wird versucht Leute einzuschüchtern und möglichst großer Repression auszusetzen. Eine Situation, die für Antifas in Coburg fast schon banal ist, aber am Pfingstwochenende auf ihren Höhepunkt gelangt. O-Töne wie “In Bayern regeln wird das eben anders” oder “Eigentlich will ich dir nur die Fresse polieren!” sind dabei nicht selten von den Bullen zu hören.
Und auch die Coburger Lokalpolitik verhält sich nicht anders. Alljährlich werden die Burschis mit einem Festakt der Stadt Coburg und Grußwort des Oberbürgermeisters willkommen geheißen.

Why we call it Burschis?!

Natürlich ist uns bekannt, dass sich die Burschis des Coburger Convent nicht gerne als Burschis sehen und nicht als solche bezeichnet werden wollen. Der CC setzt sich aus Landsmannschaften sowie Turnerschaften zusammen, deren vermeintlich wesentlicher Unterschied zu den Burschenschaften es sein soll, unpolitisch zu sein. Der CC und seine Korporierten jedoch sind keineswegs unpolitisch. So tummeln sich im CC viele politische Spektren, angefangen beim Öko-Deutschen bis hin zum Neonazi. Einig sind sie sich jedoch in ihrem Nationalismus, Geschichtsrevisionismus und Sexismus. Der CC vereinigt ausschließlich Männerbünde, diese sind allesamt pflichtschlagend und deutsch-national orientiert. So sind auch “volksdeutsche” Verbindungen aus Österreich Mitglied im CC.
Alljährlich wird beim Heldengedenken am Pfingstmontag in Formation mitsamt Säbeln und Uniform aufmarschiert, um der angeblich unschuldigen, in den beiden Weltkriegen gestorbenen, Verbandsbrüdern zu gedenken. In etwa so, als würden sich die Burschis am liebsten neben ihren toten Kameraden einreihen, um für Deutschland in den Krieg zu ziehen. Dabei erscheint es auch niemanden paradox, dass die Burschis mit martialischer Uniform aufmarschieren und dabei um vermeintliche einfache “Kriegsopfer” trauern, wobei allerdings vorwiegend den deutschen “Opfern” gedacht wird. Die Shoa oder gefallene Alliierte werden allenfalls in einem Nebensatz erwähnt. Alljährlich wird bei den Reden zu eben dieser Veranstaltung die Geschichte verkehrt und die deutsche Vergangenheit zu einem militärischen Triumph verdreht. Am Abend desselben Tages findet der traurige Höhepunkt dieser Veranstaltung statt: Ein Fackelzug auf der ehemaligen “Straße der SA”. Das anschließende Werfen der Fackeln in die Mitte des Marktplatzes errinnert stark an die antisemitische Bücherverbrennung, die schon seit der Zeit des Wartburgfestes in burschenschaftlicher Tradition stand. Dass eine solche Symbolik Neonazis anzieht, wird vom CC regelmäßig geleugnet. Oberflächlich distanziert man sich von diesen und, wie es in einer Antwort auf einen Brief der Coburger “Grünen” heißt, eine vermeintlich “basisdemokratische” Hierarchie im Verband pflegen würde. Doch geht es Neonazis nicht darum, wie im CC intern abgestimmt wird, sondern vielmehr um das Weltbild welches er nach außen vertritt.
So ist der Nationalismus auch eine der wichtigsten Attitüden im CC. Denn immer wieder wird eine deutsche Identität als unabdingbar propagiert. Unter anderem auch am CC-Ehrenmal, im Coburger Hofgarten, mit der Inschrift “Ehre – Freundschaft – Vaterland”, an welchem das alljährliche Heldengedenken stattfindet. Immer wieder wird eine deutsche Identität konstruiert, die in ihrem völkischen Bewusstsein jenseits von Staatsgrenzen gesehen wird.
Was der CC unter Basisdemokratie versteht wird vor allem bei der Betrachtung der internen Hierarchie deutlich: In der korporierten Erziehung lassen vor allem die Neumitglieder – Füxe – zahlreiche Schikanen über sich ergehen, um irgendwann mal ein richtiger Burschi zu werden. So wird schon mal der Gang auf die Toilette untersagt, um beweisen zu können, dass die Bedürfnisse der Gemeinschaft wichtiger sind als die des eigenen Körpers. Die “Kneipe” ist auch nicht als lustiger geselliger Abend zu verstehen, sondern dient ebenfalls als Erziehungsmethode, indem der Fuxmajor bestimmt wie schnell und wie viel getrunken werden muss. Dabei gilt es sich auch unter starkem Alkoholeinfluss unter Kontrolle zu haben und sich “gesittet” zu verhalten. Doch das kurioseste Instrument der burschenschaftlichen Erziehung stellt die Mensur dar, das tatsächliche “Kopf hinhalten”, also das Aufgeben der eigenen körperlichen Unversehrtheit, für die Verbindung. Jede der Verbindungen im Coburger Convent ist pflichtschlagend mit dem Ziel, ihre Mitglieder zu blindem Gehorsam zu trimmen.

Erst wer sich diesen Mechanismen unterwirft kann vollwertiges Mitglied werden, um die Vorzüge zu nutzen, die Nicht-Korporierten vorenthalten bleiben sollen. Mitglied ist man dann auf Lebenszeit, es gilt das “Lebensbundprinzip”. Untereinander hilft man sich vor allem wenn es um die Vergabe wichtiger Posten und Arbeitsplätze geht. Hierfür sorgen die Altherrenverbände, die ihren jungen Zöglingen wichtige Posten in Politik und Wirtschaft verschaffen, sofern ihr Einfluss dies zulässt. Dies widerspricht nicht nur dem Grundsatz der Gleichheit, welcher vom CC immer wieder geheuchelt wird, sondern manifestiert auch eine rechtskonservative vermeintliche Elite in Politik und Wirtschaft.


Alone among men!

Als Begründung warum sich der CC nur aus reinen Männerbünden zusammensetzt wird oft angeführt, dass diese “aus Tradition Männerbünde” seien, da zur Gründungszeit der Studentenverbindungen keine Frauen an Hochschulen erlaubt waren. Das solch eine “Tradition” keine Rechtfertigung ist, Frauen aus Verbindungen auszuschließen, liegt auf der Hand und zeugt nicht gerade von einem emanzipierten Menschenbild.
Auch weitere Äußerungen des CCs, wie etwa “bei bestimmten Veranstaltungen wollen wir auch mal unter uns sein. Wir wollen Beziehungskonflikte aus unseren Gemeinschaften heraushalten.”, sind klägliche Argumentationsversuche, das Konstrukt ausschließlich männlicher Verbindungen zu verteidigen und schlichtweg homophob, da so die Möglichkeit von Beziehungen zwischen Burschis geleugnet wird.
Doch auch durch die schon beschriebenen Erziehungsmaßnahmen (Mensur, Erziehung der Füxe) haben seit Ende des 19. Jahrhunderts ihren Ursprung in der sexistischen Tradition der Verbindungen und sollen die Studenten zu der damaligen Rolle des Mannes formen. Die damaligen Anforderungen an den Mann waren vor allem durch den Krieg gegen Frankreich geprägt. Er musste kampfbereit und wehrhaft sein, die Zeilen eines damals bei Studentenverbindungen beliebten Liedes: “Wer ist ein Mann? Dies ist ein Mann, der sterben kann für Gott und Vaterland” spiegeln dieses hegemoniale Mannesbild sehr gut wieder. Das Groteske hieran ist, dass nicht nur Menschen mit einem anderen Männerbild leidtragend sind, sondern auch alle, die nicht diesen Anforderungen entsprechen, insbesondere die damaligen Frauen. Damit gehen die Bestrebungen einher Menschen in zwei Geschlechter einzuzwängen, so werden die konsequent aus dem Kernbereichen des verbindungsstudentischen Lebens (Mensur, Kneipen,…) ausgeschlossenen Frauen bei “geselligen” Anlässen, wie dem Ball am Pfingstkongress, gerne gesehen und vor allem als Couleurdame und Schmuckstück vorgeführt. Mit ihrem elitären Ansinnen, unter dem Ausschluss von Frauen, unterstützen sie somit den Erhalt reaktionärer Geschlechterrollen, mit dem Mann als Soldaten und der Frau zu Hause.
Dass solche Werte in unserer heutigen Gesellschaft, nach Meinung des CC’s, bewahrt und fortgesetzt werden sollen, ist abscheulich und sollte für jeden aufgeklärten Menschen Grund genug sein, sich an den Protesten gegen den CC zu beteiligen.

Coburg und dem Convent den Pfingstkongress vermiesen!
Auf nach Coburg!

21.-25. Mai 2015 Aktionstage gegen den Coburger Convent

Donnerstag 21.5. Freifilm-Kino auf dem Albertsplatz

Freitag 22.5. Rote-Hilfe Vortrag im Infopunkt

Samstag 23.5. Demo 14Uhr Bahnhofsvorplatz

Sonntag 24.5. Vorträge im Infopunkt

Montag 25.5. Abends Porteste gegen den Fackelzug

Coburger Convent 2015

Die Vorbereitungen für das Aktionswochenende gegen den Coburger Convent laufen auf Hochtouren.

Falls ihr uns unterstützen wollt oder Mobimaterial in euren lokalen Infoläden, Freiräumen etc. auslegen wollt dann schreibt uns: ccnd@riseup.net

Alles weiter in den kommenden Tagen.

„Initiative studentische Verbindungen auflösen“

Gerichtsverhandlung gegen Neonazi

Am 20.10.2014 kam es in Coburg zur Gerichtsverhandlung gegen einen Neonazi, der am Überfall am Pfingsmontag 2014 auf den Infopunkt der Gegenproteste gegen den Coburger Convent beteiligt war und bei diesem einen Hitlergruß zeigte.
Er beteuerte während der gesamten Verhandlung seine Unschuld „man wolle ihm nur einen reindrücken“(O-Ton). Dieses wiederlegten zwei unabhängige Zeugen klar und ausführlich.
Zwei weitere ZeugInnen(beide auch am Überfall beteiligt), eine davon die Freundin des Angeklagten, sollten seine Unschuld beweisen. Sie machten sich mit ihren Aussagen lächerlich, da sie behaupteten den Angeklagten die gesamte Zeit des sehr unübersichtlichen Tumultes im Blick gehabt zu haben. Außerdem wirkten deren Aussagen einstudiert und abgesprochen. Dies mussten auch Staatsanwaltschaft und Richterin als unrealistisch erkennen, sodass es zur Verurteilung des Neonazis kam (Geldstrafe zu 35Tagessätzen).
Trotz Schuldspruch ist klar, dass das Urteil Neonazis in Coburg und Umland nur sehr begrenzt einschränken wird. Auch ist weiterhin fraglich ob die anderen Straftaten, wie bspw. der Wurf eines Bierkrugs Konsequenzen für die Neonazis nach sich ziehen wird.
Für uns ist klar, dass antifaschistische Arbeit nicht nur der Strafverfolgungsbehörde überlassen werden darf, welche immer wieder nachweislich auf dem rechten Auge blind ist, sondern selbstorganisiert werden muss, nicht nur zu Pfingsten in Coburg sondern zu jederzeit und überall.